Am 27.3.2025 fand das 27. Schachseminar in Biedermannsdorf statt. Es waren 10 Teilnehmer vom Schachklub Biedermannsdorf dabei. Diesmal war ein sehr schwieriges Thema am Programm
Vortrag: Dr. Martin Stichlberger Thema: Superhirn – fehlerfreies Vorausrechnen im Kopf Fünf, zehn, noch mehr Züge im Kopf vorausberechnen, das können nur Meister, oder? Weit gefehlt – fehlerfreies Vorausberechnen ist keine Hexerei! Bestimmte Tricks machen die Sache leichter. Vertrauen Sie meinen Trainingsmethoden! („Gerüstbau“, „Zwischenspeicher“, „Spurenziehen“ …) Am Ende des Seminars werden Sie mehr als zehn Züge weit fehlerfrei im Kopf vorausrechnen!
Es ist nicht zu glauben, aber in dieser Stellung hat Weiß noch eine Chance. Aber Achtung, ein falscher Zug, und Schwarz setzt mit der Dame auf b2 Matt.
Am 28.11.2024 fand das 26. Schachseminar in Biedermannsdorf statt. Es waren 11 Teilnehmer vom Schachklub Biedermannsdorf dabei.
Vortrag: Dr. Martin Stichlberger Thema: Das Endspiel ist ein Hund
Merksätze für das Endspiel: 1. Endspiel objektiv einschätzen a) Überlegen ob ein Gewinn möglich ist, oder reicht ein Remis?
2. Der König ist die stärkste Figur a) König ins Zentrum b) mit dem König in die gegnerische Stellung eindringen
3. Freibauern a) Freibauern bilden (Kandidat voran) (Kandidat ist der vordere Bauer, ohne direktem Gegenüber) b) Gegnerische Bauernumwandlung verhindern
4. Abtauschen a) Bei Materialübergewicht sinnvoll abtauschen
5. Das Prinzip der zwei Schwächen a) Oft reicht eine gegnerische Schwäche nicht zum Gewinn, daher zweite Front eröffnen.
6. Gegenspiel aufspüren a) Gegnerische Gegenspiel verhindern b) Eigenes Gegenspiel anstreben. (nicht passiv verteidigen)
7. Prüfen auf Matt-, Patt- oder Kombinationsideen
Thema: Endspiel objektiv einschätzen Für Schwarz wäre hier nur Remis drinnen gewesen. Der König muss immer die Grundlinie überwachen und auf g7 oder h7 bleiben.
Umgehungstrick: Hier kann der weiße Turm auf h8 gehen. a) wenn der König auf g7 geht, wird der Bauer zur Dame b) wenn der Turm den Bauern schlägt, kommt Th7+ und der Turme fällt
Thema; 2. Schwäche Der Freibauer auf h5 reicht nicht zum Gewinn, daher wird im Zentrum eine zweite Schwäche eröffnet. Der Turm wird abgetauscht.
Am 19.20.2023 fand das 24. Schachseminar in Biedermannsdorf statt. Es waren 12 Teilnehmer vom Schachklub Biedermannsdorf dabei.
Vortrag: Dr. Martin Stichlberger Thema: Fesselung und Spieß Beschreibung:
Ein Kombinationsmotiv konsequent trainiert – und schon sieht man es in jeder Partie! Wir nehmen zwei verwandte Motive genauer unter die Lupe – Fesselung und Spieß. Ausgenützt wird dabei eine geometrische Konstellation: Jeweils zwei gegnerische Figuren stehen in derselben Linie (Diagonale)! Wir trainieren, dies zu erkennen und daraus Kapital zu schlagen. Vom kleinen Fesseltrick bis hin zur langzügigen Fesselkombination. (Merksatz: “Gefesselte Figuren nochmals angreifen!”) Vom einzügigen Spieß bis zu dessen gefinkelter Vorbereitung. Als Höhepunkt der unterhaltsame “Kombi-Parcours”, wo jeder selbst drauflos kombinieren darf. Weitere Schachinfos siehe http://www.schachimedes.at/
Wie kann Weiß gewinnen?
Weiß kann nicht gewinnen, wenn Schwarz mit dem König zwischen g7 und h7 pendelt ! (Das muss man einmal wissen) Logisch ist, dass der schwarze König zum Bauern auf a7 eilt und versucht den Bauern zu gewinnen.
Weiß ist am Zug 1. Ke3 Kf7 ?? (das war schon entscheidend) 2. Th8 ! Txa7 3. Th7+ Spieß ! (und Weiß gewinnt)
Am 16.3.2023 fand das 23. Schachseminar in Biedermannsdorf statt. Es waren 11 Teilnehmer vom Schachklub Biedermannsdorf dabei.
Vortrag: Dr. Martin Stichlberger Thema: in 7 Schritten zum Matt Beschreibung:
Der Sturm des h-Bauern gegen die Fianchetto-Stellung! Baut sich der Gegner mit g7-g6 samt Lg7 auf (z.B. Pirc-Verteidigung, Sizilianisch) und rochiert kurz, gibt’s einen gefährlichen (und nahezu deppensicheren) Plan: Abtausch des Verteidigungsläufers, Öffnung der h-Linie und Matt durch Dame und Turm! Die meisten Gegner können nur völlig hilflos zusehen. Der kleinste Verteidigungsfehler führt zur Katastrophe. Wir lernen das grundlegende Schema, studieren die speziellen Feinheiten, perfektionieren den Mattangriff und zerpflücken alle Verteidigungsversuche. Erfolgsquote 80%!
Am 24.11.2022 fand das 22. Schachseminar in Biedermannsdorf statt. Es waren 10 Teilnehmer vom Schachklub Biedermannsdorf dabei. Diesmal wurden schwierige Themen behandelt. (Bauernstellung, schwache Felder, gute/schlechte Läufer, Springer optimal aufstellen)
Vortrag: Dr. Martin Stichlberger
Thema: Reden sie mit ihren Figuren
Beschreibung:
Simpel, amüsant, genial. So fällt Positionsspiel kinderleicht! „Reden Sie mit den Figuren!“, sagt die russische Schachschule. Dann wissen Sie sofort, welche Figur zufrieden ist und welche nicht. Wer spielt mit, wer nicht? Die schlechteste Figur jammert und muss daher verbessert werden! Jede Bauernstruktur gibt Hinweise auf den besten Platz. Wohin gehören die Figuren? Was ist der richtige Plan? Ein spannendes Strategie-Seminar, bei dem die richtige Stellungsbeurteilung zum Kinderspiel wird.
Die wichtigsten Tipps für die Praxis (Auszug)
TRAUMSTELLUNG: – Wo wirken die eigenen Figuren am besten. -> Die beste Stellung anstreben.
SPRINGER: – Mag geschlossene Stellungen sowie schwache Felder und „Löcher“ – > Stützpunkte suchen, wo er nicht von Bauern vertrieben werden kann
LÄUFER: – Mag offene Stellungen. Soll nicht von eigenen Bauern behindert werden. (guter Läufer/schlechter Läufer) – > Stellung öffnen
DAME: – Sehr beweglich und stark. Beim Köningsangriff besonders gefährlich. – > Die Macht der eigenen und der gegnerischen Dame immer beachten.
Tipp für alle Schachspieler wenn die Eröffnung abgeschlossen ist (alle Figuren sind entwickelt, die Türme sind verbunden) und es momentan keinen Angriff gibt weil der Gegner gut gespielt hat.
Am 21.11.2019 fand das 21. Schachseminar in Biedermannsdorf statt. Diesmal waren 11 Teilnehmer aus Biedermannsdorf und eine Gasthörerin dabei. Bei diesem Seminar wurden eigene Partien besprochen. Nachdem wir in den Wochen davor Material gesammelt hatten (Partien wurden mitgeschrieben) konnte unser Schachtrainer die Partien mit lehrreichen Kommentaren aufbereiten. Es ist sehr interessant, wenn man aus Weltmeisterpartien tolle Kombinationen sieht, es bringt aber mehr, wenn man erkennt was man in eigenen Partien besser machen kann. Bei einer Analyse sind die heutigen Schachprogramme sehr gut, reichen aber nicht an die Qualität eines kompetenten Schachtrainers heran. Für Schachprogramme ist es kaum möglich eine strategische Beurteilung abzugeben. Bei diesem Seminar haben wir unter anderem gesehen, dass ein bestimmter Zug ein Zeitverlust sein kann. Unter „strategisch“ versteht man einen langfristigen Plan. z.B. greife ich am Damenflügel oder am Königsflügel an. Im Gegensatz zu „taktisch“ bei dem es sofort zu einer Kombination kommen kann. z.B. wie greife ist die gegnerische Figur an.
Vortrag: Dr. Martin Stichlberger Thema: Warum verliert Hr.Xaver Blunzinger?
Beschreibung: Es gibt zwei Hauptgründe, warum weniger erfahrene Spieler verlieren: 1) „Einsteller“ oder kombinatorischer Fehler. 2) Das Nichterkennen oder die Fehlbeurteilung einer Schlüsselsituation.
Vor allem Punkt 2 nehmen wir unter die Lupe! Wir studieren aktuelle Partien von Biedermannsdorfer Spielern und beschäftigen uns mit den Schlüsselmomenten: Was hätte der Spieler erkennen sollen? Auf welcher Seite hätte er angreifen sollen? Welche Figuren hätte er tauschen sollen? Hätte er öffnen oder schließen sollen? Wann hätte er kaltblütig bleiben sollen? Hat er einen richtigen oder falschen Plan gewählt?
Die wichtigsten Tipps für die Praxis (Auszug)
ERÖFFNUNG: – Nicht trödeln! Keine unnötigen Randbauernzüge! ABTAUSCH: – Vor jeder Möglichkeit zum Abtausch prüfen: Welche Leichtfigur ist gut, welche schlecht? MITTELSPIEL: – Wenn nichts Konkretes zu tun ist, verbessere deine schlechteste Figur! OFFENE LINIEN: – Besonderes Augenmerk auf Linienöffnungen! Nur so kann die Kraft der Türme eingesetzt werden. ENDSPIELE: – Auch in Endspielen nach Kombinationen Ausschau halten! Weitere Schachinfos siehe http://www.schachimedes.at/
Am 28.2.2019 fand das 20. Schachseminar in Biedermannsdorf statt. Diesmal waren 13 Teilnehmer dabei. Das Thema „Zweiflügelschlachten“ war für uns neu. Wir wussten zwar, dass einer die lange und einer die kurze Rochade machen kann, hatten aber keine Ahnung, wie man dann am besten weiterspielt. Hier haben wir gelernt, wie der Plan bei entgegengesetzter Rochade sein soll.
Vortrag: Dr. Martin Stichlberger
Thema: Zweiflügelschlachten
Beschreibung: Heterogene Rochaden“ – und ein klares Konzept: Einer rochiert lang, der andere kurz, und jeder stürmt auf den gegnerischen König los, was das Zeug hält! So entstehen die wildesten Schlachten. Wer schneller ist, gewinnt. Oft entscheidet ein einziges Tempo. Wie knackt man welchen Verteidigungswall? Wann muss was geopfert werden? Wann sollte man einen Verteidigungszug einschalten? Die große Linienöffnungstrick-Parade. Viel Praxistraining – denn jeder ist Angreifer und Verteidiger zugleich!
Die wichtigsten Merkregeln als Angreifer 1. Öffnung von Linien und Diagonalen. Schutzwall aufreißen 2. Schnelligkeit ist nötig 3. Aufrollpunkt suchen
Die wichtigsten Merkregeln als Verteidiger 1. Mache nur Verteidigungszüge die nötig sind 2. Eigene Verteidigungsstellung möglichst wenig lockern